Freitag, 25. Juni 2010

Juni 2010 / SQL

SQL

In der Schule haben wir im Modul 100 - Daten charakterisieren, aufbereiten und auswerten SQL (Structured Query Language) angeschaut. Mir war SQL zwar bekannt, ich wusste jedoch nicht wie man sie verwendet. SQL dient dazu Datenbanken zu erstellen und zu verwalten.

Zuerst lernten wir, dass man in SQL 2 verschiedene Kategorien verwendet.
Die DDL wird gebraucht um das Datenbankschema zu definieren, also das Gerüst der Datenbank zu erstellen.
Die DML wird zur Datenmanipulation verwendet, also um Datensätze einzufügen, zu löschen, zu ändern usw.
Laut Wikipedia gibt es noch eine 3, Kategorie namens DCL die zur Rechteverwaltung und Transaktionskontrolle dient. Von dieser Kategorie wurde uns in der Schule jedoch nichts erzählt.

Wir haben Haupsächlich die DML angeschaut. Dabei haben wir uns fast ausschliesslich mit den SELECT-Abfragen befasst, jedoch wie ich finde eindeutig zu wenig. Diese dienen dazu bestimmte Informationen aus einer Datenbank heraus zu suchen. Zuerst müssen jedoch Daten in die Datenbank, und das erfolgt so:

Mit INSERT INTO kann man Daten abfüllen.
INSERT INTO Schüler (Name, Vorname, Adresse)
VALUES (Schnegg, Till, Musterstrasse 4), (Müller, Luca, Musterstrasse 7)
In diesem Beispiel werden in die Tabelle Schüler gleich 2 Datensätze eingefügt. Die dazugehörigen Werte werden mit VALUES definiert.

Sie ist wie Folgt aufgebaut:
SELECT Name (Spalte)
FROM Schüler (Tabelle)
In diesem Beispiel wird die Liste aller Namen aus der Tabelle Schüler ausgegeben. Alles was in Klammern steht dient nur zur Erklärung und gehört nicht direkt in eine SELECT-Abfrage.

Möchte man alle Spalten ausgeben kann man auch nur folgendes eingeben:
SELECT * (Alle Spalten)
FROM Schüler (Tabelle)

Nun kann man natürlich noch einiges mehr tun als nur Spalten auslesen. Indem man WHERE einbaut, kann man eine Bedingung mitgeben. Beispiel:
SELECT Name (Spalte)
FROM Schüler (Tabelle)
WHERE Name = Schnegg (Bedingung)
In diesem Beispiel werden alle Namen aus der Tabelle Schüler ausgegeben, welche Schnegg sind.

Man kann auch mehrere Spalten anzeigen lassen, indem man sie mit einem "," trennt:
SELECT Name, Vorname, Adresse

Ebenfalls möglich ist es die Angezeigten Spalten mit AS umzubenennen:
SELECT Name AS Nachname.

Man kann die ausgegebenen Daten mit der Hilfe von "ORDER BY" nach einer Bestimmten Reihenfolge ordnen:
ORDER BY Vorname
So wird alles was ausgegeben wird alphabetisch nach dem Vornamen geordnet. Normalerweise benutzt man ASC um zu definieren, dass es Alphabetisch geordnet werden soll, es funktioniert jedoch auch ohne ASC. Man kann sie jedoch auch umkehren wenn man es wie folgt schreibt:
ORDER BY Vorname DESC
So wird es von Z nach A geordnet.

Wie bereits geschrieben kann man Daten auch löschen. Dies erfolgt mit DELETE FROM. Hier kann man keine Spalte angeben, da immer ganze Zeilen gelöscht werden. Man kann jedoch eine Bedingung mitgegeben:
DELETE FROM Schüler
WHERE Name = Schnegg
Nun werden alle Zeilen mit bei denen in der Spalte Name Schnegg steht gelöscht.

Möchte man nun einen bestehenden Datensatz abändern, macht man das folgendermassen:
UPDATE Schüler
SET Name = Schnegg
WHERE Name = Müller
So werden alle Müller in Schnegg umbenannt.

Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten mit der DML, jedoch sind es zu viele als dass ich hier alle erläutern könnte.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Mai 2010 / Verschlüsselung

Verschlüsselung

Im Modul 114 beschäftigten wir uns mit Verschlüsselungsmethoden.

Zuerst lernten wir die Caesar-Verschlüsselung kennen. Sie ist sehr einfach und dient dazu Schriften zu verschlüsseln. So funktioniert sie: Man verschiebt jeden Buchstaben um eine Bestimmte Anzahl stellen. Verschlüsselt man mit dem Schlüssel a wird jeder Buchstabe um 1 Buchstaben im Alphabet verschoben. Beispiel: "Achtung Test" mit a verschlüsselt ergibt "Bdiuvoh UftU". Wie man sieht kann man den Text nicht sofort wieder erkennen. Hier sollte man jedoch aufpassen, dass man nicht mit z verschlüsselt, denn so ergibt es wieder den genau gleichen Text.
Diese Methode zu entschlüsseln ist jedoch nicht all zu schwer. Ist der Text lange genug wird einer der Buchstaben eindeutig am meisten gebraucht. In einem Deutschen Text wird dieser Buchstabe ein E sein, da dieser am häufigsten gebraucht wird. Man kann nun abzählen wie viele Buchstaben der am häufigsten verwendete Buchstaben vom E entfernt ist und alle Buchstaben mit dieser Zahl entschlüsseln.
Von Hand würde das jedoch auch einige Zeit dauern. Heutzutage gibt es dafür Programme die Solche Texte in Sekundenschnelle entschlüsseln.

Anschliessend lernten wir die Vigenère-Verschlüsselung kennen. Sie baut auf demselben Prinzip, wie die Caesar-Verschlüsselung auf. Die Buchstaben werden ebenfalls um eine bestimmte Anzahl verschoben. Hier ergibt jedoch der Schlüssel a denselben Text und nicht z. Ausserdem gibt es hier anstatt nur 1 Verschlüsselungsbuchstaben ein Verschlüsselungswort. Das bedeutet jeder Buchstabe wird mit dem dazugehörigen Buchstaben aus dem Schlüsselwort verschlüsselt. Hier ein Beispiel: Der Text lautet "Guten Morgen Welt" verschlüssle ich diesen nun mit dem Wort "Bern" geschieht folgendes: Das G wird mit B verschlüsselt ergibt also H, das u mit e ergibt also y, t mit r ergibt also g usw. Das Verschlüsselungswort wird dabei immer wiederholt.
Das Entschlüsseln erfolgt nun genau gleich. Das einzige Problem ist, dass man zuerst die Länge des Schlüssels herausfinden muss. Ohne ein Programm ist das fast unmöglich. Man müsste vergleichen mit welchem Abstand immer wieder ein Buchstabe am häufigsten vorkommt. Wenn im Durchschnitt bei jedem vierten Buchstaben z.B. G am häufigsten vorkommt, weiss man, dass das Wort vier Buchstaben lang ist. So kann man dann wieder bei jedem Buchstaben den am meisten vorkommenden Buchstaben auf e zurücksetzen und man erhält das Lösungswort.

Zu Letzt lernten wir noch das Programm PGP kennen.
Es arbeitet mit 2 Schlüsseln, dem Öffentlichen Schlüssel, welcher gebraucht wird um einen Text zu verschlüsseln, und dem Privaten Schlüssel, welcher durch ein Passwort geschützt ist und der die einzige Möglichkeit darstellt den verschlüsselten Text zu entschlüsseln. Diese Schlüssel werden als "Paare" erstellt.
Diese Art von Verschlüsselung bietet viel grösseren Schutz als die anderen beiden Verschlüsslungen. Angenommen man möchte mit jemandem "verschlüsselt" kommunizieren. Bei den anderen beiden Verschlüsslungen müsste man ein Buchstabe bzw. ein Wort mitgeben. Wird dieses Wort von einer dritten Person abgefangen, so kann er den Text entschlüsseln. Das kann bei PGP nicht passieren. Den öffentlichen Verschlüsselungsschlüssel kann bedenkenlos verschickt werden. Die einzige Möglichkeit den Text zu entschlüsseln ist das Password zu kennen und den Privaten Schlüssel zu besitzen.

Donnerstag, 29. April 2010

April 2010 / Migros Neuendorf

In der Firma

In diesem Monat habe ich mich hauptsächlich mit dem Projekt Migros Neuendorf auseinander gesetzt und beschäftigt.

Zuerst habe ich Daten bzw. Variablen für die Penthouse-Kühler der Halle 5, welche wir im WinCC bereits eingefügt haben, in den OP-Browser eingefügt. Dies war keine Schwierige Aufgabe, man musste sich jedoch sehr konzentrieren, damit sich, da man sehr lange immer das gleiche machte, keine Fehler einschlichen. Dann musste ich die Daten, welche ich eingetragen habe, den Richtigen Knoten(Ordnern)im Tree zuordnen und falls es nötig war neue Knoten erstellen.

Nun musste ich die neuen Dateien auf den Anlage-PC laden. Dazu habe ich das erste Mal über meinen Web-PC-Zugang eine VNC-Verbindung auf den Web-PC 1 hergestellt. Von dort aus habe ich dann eine Verbindung mit PCAnywhere zum Anlage-PC hergestellt.

Nun hatte ich die Dateien jedoch nur lokal auf meinem Computer und ich sollte sie auf dem Web-PC haben, damit ich sie von dort aus auf den Anlage-PC laden konnte. Dazu benutzte ich den FTP-Server. Zuerst hatten wir das Problem, dass es, beim Hochladen auf den FTP-Server den Zeitstempel umstellte, was nicht erwünscht war. Ich suchte nach einer Lösung, fand im Internet jedoch keine wirklich nützliche. Schlussendlich haben wir per Zufall entdeckt, dass man mit dem Programm FileZilla Dateien mit dem Original-Zeitstempel auf den FTP-Server hochladen kann,
also taten wir das auch. Nun mussten wir sie nur noch auf den Anlage-PC schicken, in das Programm einbinden und fertig.

Nach einer 2 wöchigen Pause, aufgrund von Ferien, arbeitete ich im WinCC weiter, da die Priorität beim WinCC höher war als beim OP-Browser.
Ich musste alle Daten, welche wir für die Halle 5 erstellt haben, Kopieren und für die Hallen 1 und 2 anpassen.
Zuerst kopierte ich den Text der Meldungen und Alarme und fügte sie in die Vorgegebenen Zeilen ein. Anschliessend musste ich bei den eingefügten Texten noch die Hallenbezogenen Informationen abändern.
Nun kopierte ich die Variablen und änderte die Adressen und die Verbindungen so ab, dass sie auf die richtige SPS verlinkt waren.
Dann kopierte ich die Bilder und änderte einige Schriftzüge, die sich auf die Hallen bezogen, und passte einige Links an. Nun waren jedoch alle angezeigten Werte auf die Variablen der Halle 5 bezogen, also musste ich die Variablen, jedes einzelnen Wertes auf die Jeweilige Halle anpassen.
Schlussendlich musste ich noch alles kontrollieren, um sicher zu gehen, dass ich keine Fehler gemacht habe.

Nachdem ich das WinCC abgeschlossen hatte, musste ich alle neuen Daten für die Hallen 1 und 2 auch in den OP-Browser aufnehmen.
Dazu erstellte ich zuerst die benötigten Knoten im Tree. Nun kopierte ich die benötigten Datensätze der Halle 5 in ein Excel. Dort konnte ich sie mit der Funktion "Suchen und Ersetzen" bearbeiten, was sehr viel Zeit sparte. Ich musste alle Angaben zur Halle 5 auf die Halle 1 bzw. Halle 2 abändern und die richtige SPS eintragen. Dann kopierte ich dich bearbeiteten Datensätze wieder in den OP-Browser. Schlussendlich musste ich nur noch alle Variablen dem richtigen Knoten zuordnen und das ganze kontrollieren.

Zusammengefasst war es ein weiterer interessanter Monat mit etwas viel Fleissarbeit. Die erfüllten arbeiten erforderten sehr viel Konzentration und wurden deshalb auch nicht langweilig.

Samstag, 27. März 2010

März 2010 / Codierung & Digitalisierung

Codierung & Digitalisierung

In der Schule schauten wir im Modul 114 die Codierung und die Digitalisierung an.
Zuerst lernten wir das Binärsystem kennen, dieses war mir jedoch bereits bekannt. Anschliessend wurde uns das Hexadezimalsystem erklärt.

Zahlen welche Hexadezimal aufgeschrieben sind ins Binärsystem umzurechnen, oder umgekehrt, ist sehr einfach. Immer 4 Ziffern aus dem Binärsystem ergeben eine Ziffer aus dem Hexadezimalsystem.
Der Grund dafür, dass wir diese beiden Systeme kennen Lernten ist, weil der Computer nur mit dem Binärsystem funktioniert, also mit 1 und 0. Das Hexadezimalsystem ist ideal, um grössere Binärzahlen darzustellen, da 4 mal weniger Ziffern benötigt werden um die Zahl darzustellen.
So kommen wir nun zur Digitalisierung.

Zuerst wurde uns erklärt, wie man überhaupt mit dem Computer kommunizieren kann. Das funktioniert mit der Hilfe einer Code-Tabelle. In dieser Tabelle ist definiert, welche Binärzahl gebraucht wird um welches Zeichen darzustellen. Bekannte Tabellen dazu sind die Ansi-, die Ascii- und die Unicode-Tabelle.

Anschliessend befassten wir uns damit, wie Töne digitalisiert werden. Dazu werden die Töne abgegriffen, und digital gespeichert. Je nachdem wie gross die Sampling-Tiefe und die Sampling-Rate sind, ist die Qualität der digitalisierten Musik besser oder schlechter. Mit der Sampling-Rate wird definiert wie oft in der Sekunde der Ton abgegriffen wird und mit der Sampling-Tiefe, wie viele Verschiedene Töne dargestellt werden können.

Schlussendlich befassten wir uns noch mit den Bildern. Uns wurde beigebracht, wie man mithilfe von 1 und 0 ein Bild erstellen kann. Dazu benutzten wird den sogenannten Engler-Code (von unserem Lehrer definiert). In der ersten Phase konnten wir nur Schwarz-Weiss Bilder erstellen. Dazu musste man die Breite und die Höhe des Bildes im Header definieren und anschliessend konnte man mit 1 (Schwarz) und 0(Weiss) ein Bild erstellen. Das Programm, welches ganz normale .txt Dokumente benutzen konnte, lass zuerst den Header, wusste also wie Breit und Hoch das Bild werden sollte und las anschliessend die Ziffern-Kette. Es begann in der linken oberen Ecke und "Zeichnete" nach rechts. Hat es die angegebene Breite erreicht, "Zeichnete" es auf der nächsten Zeile weiter.
Anschliessend Zeichneten wir noch farbige Bilder. Dazu brauchten wir 3 Binärziffern für 1 Pixel. So konnten wir 8 verschiedene Farben erstellen. Mit dem gleichen System konnten wir nun also Farbige Bilder erstellen.

Delphi & PC-/Bildschirm-reparatur

In der Firma fing ich an die Programmiersprache Delphi anzuschauen. Es ist eine Grundlegende und einsteigerfreundliche Programmiersprache. Bis jetzt habe ich jedoch noch nichts Programmiert, sondern nur die Anleitung dazu gelesen.

Ich habe ebenfalls einen Computer und einen Bildschirm, eigentlich unabhängig voneinander repariert. Beim Bildschirm blinkte nur noch ein LED und er gab kein anderes Lebenszeichen von sich. Zuerst habe ich den Bildschirm geöffnet und nach defekten teilen gesucht, und mithilfe eines Messgerätes gemessen, ob ein Kurzschluss vorhanden ist. Da ich nichts Auffälliges fand, suchte ich im Internet. Dort fand ich eine Seite auf der genau mein Problem, mit einer Lösung beschrieben war. Offensichtlich waren die Elektrolytkondensatoren kaputt. Also bestellte ich Ersatz-Kondensatoren und tauschte die Alten aus. Anschliessend funktionierte der Bildschirm wieder.

Beim Computer handelte es sich eigentlich um ein einfaches Problem, welches ich jedoch nicht so schnell fand. Sobald ich den Computer startete Begann das Mainboard Signal-Töne von sich zu geben. Leider konnte ich diese nicht identifizieren. Zuerst tauschte ich die Festplatte aus, die Alte war leicht beschädigt, doch das löste das Problem nicht. Also tauschte dich die RAM aus, jedoch auch das half nichts. Mir blieb nicht viel mehr übrig als das Netzteil auszutauschen. Das half nicht viel, abgesehen davon dass ich nun von einer CD booten konnte. Der nervige Signalton war jedoch noch da. Schlussendlich bemerkte ich, dass der CPU-Lüfter nicht mehr drehte, da seine Halterung zerstört war und ein kleines Stück davon den Lüfter blockierte. Also baute ich die Halterung aus und befestigte den Lüfter auf eine Andere Weise. Nun funktionierte Alles. Durch das austauschen bemerkte ich jedoch auch, dass das Netzteil defekt war. Hätte ich das nicht getan hätte ich wohl noch länger vor dem nicht-funktionierenden Computer gesessen.

Daraus gelernt habe ich: Gibt ein Computer Signaltöne von sich, erst mal beobachten ob alles normal aussieht, also ob auch die Lüfter drehen und erst dann etwas austauschen.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Februar 2010 / Office

ÜK 302 Fortgeschrittene Funktionen von Office Werkzeugen nutzen

Im Februar besuchte ich den ÜK 302. Wie im Titel beschrieben geht es darum Office effektiv zu nutzen.
Dieser ÜK beinhaltete sehr viele Informationen über die verschiedenen Office-Anwendungen.

Ganz am Anfang wiederholten wir noch einige Grundlagen zum Office aus dem Kurs 301 und füllten anschliessend einen Test aus. Dieser war nicht allzu schwierig, denn man musste wirklich nur Grundlegendes können.

Dann befassten wir uns mit Word, dem Textverarbeitungsprogramm. Am Anfang wurden uns einige Funktionen und Optionen mitgeteilt, die mir schon bekannt waren und daher war der erste Tag hauptsächlich auch Repetition. Wir schauten uns Dinge wie die Formatvorlagen, die Kopf- und Fusszeilen und die Tabstopps an. Diese Funktionen bzw. Hilfen waren mir schon bekannt. Wir lernten dann jedoch auch für mich neue Dinge kennen wie z.B. den Abschnittswechsel, den Initial und die Formatübertragung.
Wir mussten ebenfalls ein Formular erstellen. Zuerst konnte ich mir darunter eigentlich nichts vorstellen. Doch jetzt weiss ich: Ein Formular ist eine Vorlage, in welcher man nur die gekennzeichneten Felder Ausfüllen oder auswählen kann. Normalerweise speichert man ein Formular als eine gesicherte .dot-Datei ab.

Anschliessend beschäftigten wir uns mit Excel, dem Tabellenkalkulationsprogramm. Mit dieser Anwendung hatte ich nicht so grosse Erfahrung wie mit dem Word. Die meisten Dinge hier waren für mich neu, abgesehen vom Formatieren der Zellen, dem verwenden von Formeln und der Sortieren-Funktion. Einige für mich neue Funktionen waren, das Festlegen des Druckbereichs, das erstellen von Kopf- und Fusszeile, die Bedingte Formatierung, das benennen von Datenbereichen und die gesamten Datenbank-Funktionen. Ebenfalls lernte ich wie man Diagramme erstellt. Das ist eine sehr nützliche Funktion, jedoch wusste ich nie genau wie sie funktionierte.

Da wir nun Word und Excel auch als Datenbank verwenden konnten, begannen wir mit einem Serienbrief. Dieser war für mich ebenfalls unbekannt. Er dient dazu Massensendungen zu erstellen und zu versenden, ohne jeden Brief von Hand abzuändern, denn in jedem Brief müssen Name, Adresse und je nach dem noch andere Angaben Empfängerspezifisch sein. Um einen Serienbrief zu erstellen, muss man zuerst den gewollten Brief verfassen, und an den Stellen, für die individuellen Angaben eine Lücke lassen. Dieses Dokument wird Hauptdokument genannt. Danach kann man eine Datenbank-Datei mit den erwünschten Angaben, also Access, Excel oder SQL, mit dem Word fusionieren. Nun kann man noch auswählen welche Angaben wo hingeschrieben werden sollen, also in die Lücken. Anschliessend kann man den Serienbrief erstellen lassen, und man bekommt ein Word-Dokument in dem für jeden einzelnen Datensatz ein Brief verfasst wurde.

Schlussendlich befassten wir uns noch mit Outlook, hauptsächlich mit den Mails. Zuerst erstellten wir ein POP3 E-Mail-Konto. Dann lernten wir einige E-Mail Funktionen kennen, wie das hinzufügen von Abstimmungen, das einstellen der Priorität oder das Einladen anderer User zu einem Termin oder einer Terminserie.

In der Firma

In der Firma habe ich in diesem Monat leider nicht wirklich viel gearbeitet, da ich ja 2 Wochen im ÜK war und wegen einer Gehirnerschütterung eine Woche lang nicht arbeiten konnte. Daher habe ich eigentlich nicht viel mehr gemacht, als im WinCC 2 Bilder erstellt, Benutzerkonten für die WWAG auf dem Flyspray unserer Firma erstellt und Alarmtexte für den Zentralschlachthof Hinwil angepasst.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Januar 2010 / Bart PE

Windows Live CD - WinPE, Bart PE und UBCD4Win

Die indico AG kaufte 2 neue Laptops mit dem Betriebssystem Windows 7. Wir hatten vorher noch keine Computer mit Windows 7 und auch Privat hatte ich keine Erfahrung damit.
Ich bekam jedoch den Auftrag diese Computer einzurichten, unnötige Programme oder Dienste zu deaktivieren und benötigte Programme zu installieren. Natürlich musste ich die Laptops zuerst Updaten. Sobald ich das gemacht hatte, wollte ich mit dem Programm Snapshot Backups der Laptops erstellen. Das funktionierte noch einwandfrei. Nun sollte ich jedoch anfangen, die Programme zu installieren, welche für die Spätere Nutzung der Laptops wichtig war.
Beide Laptops brauchten Microsoft Office 2007. Ich stellte fest dass das gesamte Paket schon installiert war, jedoch auf Englisch. Nun wollten wir (ich und mein Lehrmeister) in der Systemsteuerung mit Ändern die nicht benötigten Programme deinstallieren und noch nicht vollständig installierte Programme vervollständigen. Dazu sollten wir die CD einlegen, was wir auch taten. Da wir jedoch eine Deutsche Version hatten und eine Englische installiert war, funktionierte das nicht. und nun war die Uninstall-Datei kaputt. Wir konnten das Programm nicht deinstallieren.
Also wollte ich mit Bart PE, einer Windwos Live-CD von der aus man ein abgespecktes Windows XP starten kann, das Backup laden.

Nach dem Bootvorgang kam jedoch ein Bluescreen. Wir konnten diese CD nicht verwenden. Grund: Entweder weil es ein Windows 7 System ist (dachten wir zuerst) oder weil die Laptops zu neue Hardware hatten und die Treiber fehlten. Nun musste ich eine neue CD erstellen, die funktionierte.
Zuerst suchte ich sehr lange nach einer Windows 7 Live-CD. Angeblich soll man das mit einem Programm namens WinPE 3.0 erstellen können. Ich suchte sehr lange nach dem angegebenen Programm, ohne Erfolg.
Nun fand ich jedoch heraus, wie man eine Windows Vista Live-CD erstellte, und das ohne eine Vista Installations-CD. Nachdem ich die CD erstellt hatte konnte ich auch von ihr booten. Das Betriebssystem lief und auch Snapshot konnte ich starten. Nun sollte ich jedoch auf die USB-HD zugreifen können, um die gespeicherten Dateien zu holen. Das Problem war dass das Vista Live-Betriebssystem diese nicht erkannte. Ich versuchte auf unser Netzwerk zuzugreifen. Auch ohne Erfolg, obwohl ich Problemlos im Internet surfen konnte. Ich suchte wider im Internet nach einer Lösung. Ich fand einige Berichte von anderen Leuten, welche die selben Probleme hatten, jedoch keine Lösung dazu.

Ich entschloss mich dazu eine neue Bart PE-CD zu erstellen, mit Windows XP. Den es konnte eigentlich nicht daran liegen, dass es ein Windows 7 System war, es musste wohl oder übel an der Hardware liegen.
Ich lud mir die neuste Version des Bart PE Builders herunter, mit der Hoffnung das die Benötigten Treiber integriert waren, und erstellte eine CD. Nun ich konnte sie nicht booten. Da ich keine wirkliche Original-XP-CD zur Verfügung hatte, sondern nur solche von Maxdata, Dell oder HP. Sobald wir eine Original-XP-CD hatten erstellte ich eine CD die ich booten konnte. Jedoch landete ich wieder beim Bluescreen.

Ich suchte erneut im Internet nach einer Lösung. Und diesmal fand ich sie. UBCD4Win ist ein Bart PE Builder mit allen möglichen Programmen und Treibern. Ich lud es herunter, erstellte eine CD die nur die Treiber und Snapshot integriert hatte, damit ich das Ganze auf eine CD brennen konnte und nicht allzu lange warten musste um zu booten, und startete den Laptop. Es funktionierte. Nun musste ich nur noch die Daten zurückspielen und eine Dokumentation erstellen, wie man eine solche CD erstellt.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Dezember 2009 / VBA

Arbeit in der Firma

In der Firma habe ich einige neue Aufgaben bekommen und gemeistert.

Die erste Herausforderung war, ein Makro für Excel, mit Hilfe von VBA (Visual Basic for Applications) zu erstellen. Es diente dazu den Text in einer Zelle zu analysieren, in einen Code umzuwandeln und den umgewandelten Code mit anderen Codes aus anderen Zellen zu vergleichen. Fand das Makro 2 gleiche Codes wurden diese rot markiert.
Damit konnte man nun vergleichen ob es gleiche Texte in 1 Excel-Tabelle gab, was in unserem Fall nicht sein durfte.
Zuerst versuchte ich mithilfe des Internets herauszufinden wie man das macht und zwar mit Hilfe der Checksumme. Nun ich fand keine Hilfreichen Angaben also gab ich nach ca. 1,5h auf. Dann kam Janos(der Lehrling im 2. Lehrjahr) und half mir, ein Makro zu schreiben. Dazu gab er mir einen von sich angefertigten VBA-Code und ich versuchte ihn zu verstehen. Das war jedoch gar nicht so leicht wenn man eigentlich nicht viel Ahnung vom Programmieren hat. Also half er mir dabei ihn zu verstehen und zusammen erweiterten wir den Code.
Schlussendlich übernahm das Makro den 1. Buchstaben der Zu-analysierenden-Zelle, hängte ein - daran und zählte dann den Ascii-Code der verbleibenden Zahlen, Buchstaben und Zeichen zusammen. Die Zahl aus dem Ascii-Code musste 4 Ziffern lang sein was dazu führte, dass wenn es mehr als 4 Ziffern wurden, wir die hintersten löschten bis es wieder 4 wurden. Waren es weniger als 4 setzten wir einfach entsprechen viele 0 vor die Zahl. So Sah das dann z.B. aus:

A-0458

Nun das war schon einmal ok. Mein Auftrag war eigentlich erledigt. Das Problem war nur, dass man nun nicht sofort sah, falls 2 Zellen den gleichen Code haben. Klar, man könnte die Zellen einfach nach alphabetischer Reihenfolge ordnen, aber man musste trotzdem noch die Zahlen vergleichen. Also suchte Janos im Internet und schrieb den entsprechenden Code dazu, der alle gleichen Zellen rot färbt.
Hier kann ich wieder sagen: Es hat Spass gemacht. Solche Aufgaben erledige ich total gerne, ich bin gefordert und lerne eine Menge.

Die zweite grössere Aufgabe war es, 4 Kabel herzustellen welche 3 Meter lang waren. Das war eigentlich nicht allzu schwer, vorausgesetzt man kann gut Löten. Ich hatte dann doch ziemlich lange um all diese Stecker und Wiederstände an das Kabel Anzulöten. Schlussendlich war dies eigentlich eine Fleissübung. Doch nicht eine langweilige, denn wenn ich immer etwas zu tun habe finde ich auch Fleiss-Arbeiten interessant.

Als 3. musste ich das Bild mit allen Unterschriften unserer Mitarbeiter bearbeiten. So etwas habe ich ab und zu zuhause mit dem Programm Photoshop gemacht.
Hier hatte ich dieses jedoch nicht zur Verfügung also Lud ich mir das Programm GIMP 2 herunter. Bis ich es wirklich im Griff hatte, musste ich etwas üben und auch hier konnte mir Janos mit einem kleinen Tipp helfen. Nachdem ich die Unterschriften von Andreas Bührer und von mir in das Foto eingefügt hatte musste ich nur noch die Jahreszahl ändern und in der Word-Datei neben den Text setzen. Ausdrucken zuschneiden und fertig.

Das war mein Dezember in der indico elctronic AG.
Ich wünsche Fröhliche Weinachten und einen guten Rutsch.